Geballte Ladung Frohsinn in der Karnevalshochburg Edelsberg


Das Edelsberger Dorfgemeinschaftshaus war eine Narhalla erster Klasse

Weinbach-Edelsberg (hl). „Fastnacht ist nur einmal im Jahr“ klang es minutenlang durch die Edelsberger Narhalla. Und wer die Fremdensitzung des Edelsberger Carneval-Verein e.V. (ECV) miterlebt hat, musste feststellen, dass die Aktiven des ECV „einmal im Jahr“ ein Feuerwerk an Frohsinn, Stimmung und guter Laune abbrennen. Das begeisterte Publikum belohnte die Edelsberger Narren immer wieder mit Beifallsstürmen.

Obwohl die „Rote Garde“ nur aus vier Tänzerinnen besteht, glänzte sie mit einem tollen Gardetanz,




den Ivonne Assler-Schwarzer und Franziska Schott einstudiert hatten.

Wenn „Schmidts Manfred  (Simone Gilles)“ und Lewalters Kurt (Anette Höhnel)“ durch Dörfchen spazieren, bekommt  mancher Mitbürger sein Fett weg.


Mit spitzer Zunge und karnevalistischem Talent präsentierten die Beiden die Dorfchronik, die für viele Lacher sorgte.

Dann starteten die Growbochjodler  mit „Bob Edelsberg I“ zu einer gesanglichen Medaillenjagd.




Und das Publikum vergab beim Bobfahrerlied, bei Rock mi und bei Vadder Abraham singend und klatschend 13 Goldmedaillen.  

Auf Männersuche begab sich Fastnachtsprofi Ann-Kathrin Schmidt als jungfräuliche Apollonia.

Nicht nur die Männerherzen flogen ihr bei dem tollen Büttenvortrag zu.

Die im letzten Jahr zur 33.Sitzung reaktivierten „Mixed Sisters“ sind aus der Edelsberger Fastnacht nicht mehr wegzudenken.


Mit Spaß und Freude eroberten sie als Clowns die Bühne und bei den getanzten Stimmungsliedern stand der Saal Kopf. Einstudiert hatte diesen tollen Tanz Anette Höhnel.

Was „Tante Lilli“ (Verena Schomburg) beim Einkaufen erlebt, verriet sie mit großem komödiantischem Talent in Ihrer Büttenrede.



Auch sie hatte die Lacher alle auf Ihrer Seite.

Oktoberfeststimmung kam auf, als die „Five Seasons“ unter der Leitung von Martina Ludwig und Anette Höhnel die Bühne in zünftigen Lederhosen und feschen Blusen eroberten




und mit ihrem stimmungsvollen Tanz für richtige Furore sorgten.

Nahtlos zu diesem Partykracher passte das „Frühlingsfest der Volksmusik“, das von Florian Silbereisen (Dominik Gilles) moderiert wurde und bei dem sich die Besten aus der Schlagerwelt ein Stelldichein gaben. Roy Black (Verena Schomburg) und Anita (Petra Benner), die Amigos (Knut Krämer und Harald Höhnel), Helene Fischer (André Höhnel), Andrea Berg (Yannik Höhnel) und Michelle (Christian Gilles) brachten die Narhalla zum Toben.





Als dann noch die Edelsberger Nachwuchsstars Manni (Jörg Paul) und Kurt „The Guitar Lewalter“ (Jan Dannewitz) so richtig abrockten, flogen BH´s und Höschen vor Begeisterung auf die Bühne und die Narren waren kaum zu halten.

Als Sitzungspräsident Jörg Caspari den „schönsten Mann im Ort“ ankündigte und Pfarrer Uli Finger die Bühne betrat,



feierte das närrische Auditorium wieder einmal eine gelungene Mischung aus Rap und Büttenrede.

„Fastnacht ist nur einmal im Jahr“ sangen die Hallbachspatzen





und trieben mit einem Pur-Medley und „Schenk mir dein Herz“ die Narren auf Tische und Bänke.

Die Edelsberger Fastnachtsurgesteine Jörg Paul und Petra Benner präsentierten einen pantomimischen Leckerbissen,



bei dem kein Auge trocken blieb.

Mit ihren herrlichen Stimmen und Helenes Schlagermedley zündete Ramba Zamba eine weitere Stimmungsrakete





und der Saal feierte begeistert mit.  Dann ging es Schlag auf Schlag.

Als Vampire in wunderschönen Kostümen eroberte „Destination“ mit Übungsleiterin Franziska Klapper die Bühne





und zeigte einen professionellen Tanz mit vielen Attraktionen.


Es folgte das Männerballett „Die Ladyknacker“, die unter der Leitung von Anette Höhnel die Hits der Kölner Kultband „Brings“ tänzerisch stimmungsvoll präsentierten.





Sogar die Röcke flogen stilecht.

Den letzten Höhepunkt lieferten dann die „Ladyknacker Next Generation“.





Ihre „Ultimative Chartshow“ der Boys-und Girlsgroups sorgte mit glänzenden tänzerischen Leistungen und atemberaubenden Hebefiguren für einen tollen Abschluss der Edelsberger Sitzung.



Franziska Klapper hatte den Männern in vielen Proben „Beine gemacht“.


Nach dem großen Finale zu den Klängen der Sitzungskapelle „Querbeat“



wurde noch bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen gefeiert und alle waren sich einig: „Edelsberg wie bist du schön“.