Geballte Ladung Frohsinn in der Karnevalshochburg Edelsberg

Die Edelsberger Narren lassen die Puppen tanzen

Weinbach-Edelsberg (hl). Auch in Ihrer 36. Fremdensitzung ließen die Narren des Edelsberger Carneval-Vereins (ECV) keine Zweifel daran, dass Edelsberg zu den Hochburgen des heimischen Karnevals zählt. Die närrischen Akteure brannten in einem über vierstündigen Programm voller Show-und Gardetänze, Büttenreden, Sketchen und Gesangsvorträgen ein regelrechtes karnevalistisches Feuerwerk ab.

Nachdem Sitzungspräsident Jörg Caspari die Narrenschar begrüßt hatte,

wurden sie Zeuge eines komödiantischen „Banküberfalls“,

bei dem Jörg Paul, Knut Krämer und Jan Dannewitz den ersten Angriff auf die Lachmuskeln starteten.

Wie schon in den vergangenen Jahren punkteten die Edelsberger Karnevalisten vor allem durch die Vielfalt der mitreißenden tänzerischen Darbietungen. Den Anfang machte die „Rote Garde“

unter der Leitung von Franziska Schott und Ivonne Assler-Schwarzer, mit einem atemberaubenden Mix verschiedener Gardeschritte.

Vom Leben als Beamtin bei der Gemeinde Weinbach

 

erzählte mit Leidenschaft und Humor Verena Schomburg. Da blieb kein Auge trocken.

Dann eroberten die „Hallbachspatzen“ als Piraten die Bühne

 

und brachten das Publikum mit Liedern von Santiano so richtig musikalisch in Schwung.

Mit „Wellness im Schweinestall“ sorgte Ann-Kathrin Schmidt

 

in ihrem Büttenvortrag für Lachsalven bei den Narren.

Das Beste aus 11 Jahren präsentierte die Gesangsgruppe „Ramba Zamba“.

Mit „Joana“, Sieben Sünden“ und „Einen Stern“ trieben sie das Stimmungsbarometer in die Höhe. Bei der Zugabe mussten alle Ehrengäste und Sitzungspräsidenten auf der Bühne mittanzen.

Wie aus dem Märchen „Aschenputtel“ in der Gegenwart ein brandaktuelles „Flaschenputtel“ wird, zeigten urkomisch das Aschenputtel (André Höhnel), der Königssohn (Katharina Hardt), die bösen Stiefschwestern (Christian Gilles und Janina Caspari), der Hofnarr und die böse Schwiegermutter(Lukas Bördner), Schnapsdrossel (Tamara Mandler) und Schluckspecht (Sebastian Caspari) und der Getränkehändler (Felix Grün).

Als Märchentante fungierte Ann-Kathrin Schmidt und für den guten Ton war Yannik Höhnel verantwortlich. Dieser Sketch der neuformierten jungen Truppe war fernsehreif.

Als „Stewardessen“ hob die Tanzgruppe „Five Seasons“ ab und schaffte mit ihrem tollen Showtanz in herrlichen Kostümen eine Punktlandung in den Herzen des närrischen Publikums.

Einstudiert hatte diesen Tanz Anette Höhnel.

Wenn das „Scheißerchen“ (Petra Benner) und der Karli (Jörg Paul) die Edelsberger Bühne betreten ist Stimmung und Comedy vorprogrammiert.

Auch in diesem Jahr boten die beiden Vollblutkarnevalisten wieder ein zwerchfellerschütterndes Programm.

Danach ging es Schlag auf Schlag und es wurde nur noch gefeiert.

  

Zuerst trieben die Growbachjodler mit ihren Kölschen Stimmungsliedern die Narren auf Tische und Bänke,

dann ließ die Tanzgruppe „Destination“ unter der Leitung von

Franziska Klapper bei ihrem wunderschönen Showtanz die Puppen tanzen.

In ein Casino nach Las Vegas entführte das Männerballett „Ladyknacker Next Generation“ mit einem tänzerischen Leckerbissen, bei dem bis ins kleinste Detail alles stilecht war.

Einstudiert hatten dieses Highlight Franziska Klapper und André Höhnel.

Zum Abschluss erinnerte das Männerballett „Ladyknacker Das Original“ unter Übungsleiterin Anette Höhnel an ihren Ausflug nach Hamburg.





Was „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ so alles abgeht, wurde in einem stimmungsvollen Tanz mit viel Klamauk gezeigt. Als „Olivia Jones“ (Thomas Orazem) an der Stange tanzte, waren die Narren nicht mehr zu halten und die Halle drohte aus allen Nähten zu brechen. Diese Nummer war ein letzter Kracher in einem tollen Programm und sorgte nochmals für Begeisterungsstürme.

Mit Edelsberger Liedern verabschiedeten sich die Aktiven beim Finale

und zu den Klängen von „Querbeat“



wurde noch bis in die Morgenstunden gefeiert.