Sitzung 2015

Die Edelsberger Narren feierten weltmeisterlich!

Weinbach-Edelsberg (hl). Ausgelassene Stimmung wie auf der Fanmeile in Berlin herrschte am Wochenende im Edelsberger Dorfgemeinschaftshaus. Der Edelsberger Carneval-Verein e.V. feierte mit seinen zahlreichen Gästen eine rauschende Party. Und der ECV bot alles auf, was im heimischen Karneval Rang und Namen hat. Die Narren boten fröhliche Gesangsvorträge, energiegeladene Tänze und herrlich-komische Büttenvorträge. Und die Narren aus nah und fern feierten in der Edelsberger Fanmeile getreu dem Motto Weltmeisterlich, fröhlich und  stimmungsvoll  mit.

Noch bevor der Elferrat die Bühne erklommen hatte, hielt Sitzungpräsident Jörg Caspari eine flammende Wahlrede für die Edelsberger- Karnevals -Partei. Und schon hatte er alle Lacher auf seiner Seite.  

                             


Dann ging es Schlag auf Schlag. Nach dem Einmarsch des Elferrates zauberte die Rote Garde des ECV einen schmissigen Gardetanz auf die Bühne, der von Franziska Schott einstudiert wurde.

                   

 

Wie es bei einer Ortsbeiratsitzung zugeht, bewiesen mit ihrem angeborenen närrischen Talent Ortsvorsteher Eric Klapper (Anette Höhnel) und Ellen Schliffer (Simone Gilles).

Alles stand auf der Tagesordnung. Auch der „Outblack“ einer Edelsbergerin auf der Altweiberfastnacht in Köln,  der Mülltonnenkontrolleur oder die Bürgermeisterwahl, die die Narren als „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ bezeichneten. 


Die Growbachjodler trieben die Partygäste zum ersten Mal auf Tische und Bänke und animierten diese mehrfach zum „Hände in die Höh“.


Urkomisch präsentierte sich „Das kleine Herzchen“ alias Ann-Kathrin Schmidt.

Beim Auftritt der jungen Profikarnevalistin unter liebevoller Mithilfe von „Onkel Bernd“ schlugen sich die Narren vor Lachen auf die Schenkel.


Rockig-bunt eroberten die  „Five Seasons“ unter der Leitung von Anette Höhnel die Bühne und legten einen atemberaubenden Tanz zu einem Medley der „Ärzte“ auf das Parkett.





Nicht wegzudenken aus der Edelsberger Fassenacht sind die Urgesteine Karl  (Jörg Paul) und Maria (Petra Benner).




Bei dem Zwiegespräch der Beiden blieb kein Auge trocken. Besonders die Anekdoten über die „Randgruppen“ aus Kubach sorgten für mächtige Lachsalven.


Als dann vor der Pause das Männerballett  „Ladyknacker Das Original“ zu einer „Karibischen Nacht“ einlud, war das Narrenvolk endgültig aus dem Häuschen.  Beim Limbo musste sogar der Elferrat mittanzen.




Einstudiert hatte diesen Höhepunkt Anette Höhnel.


Zur zweiten Halbzeit stellte Mannschaftskapitän Jörg Caspari seine Weltmeister im Elferrat vor, die in kurzen Hosen  und Stutzen zu dem Lied  „Wir sind die Weltmeistermannschaft“ in das „Stadion“ einliefen.


Danach präsentierte Dr. Gampe (Knut Krämer) in seiner Praxis die „Wunderbox“. Jan Dannewitz, Christian Gilles, und Frauke Heinz konnten geheilt werden. Nur Jörg Paul hatte am Ende alle Krankheiten auf einmal.




Alle Akteure bewiesen bei diesem Sketch ihr unnachahmliches komödiantisches Talent.


„Funkenmariechen“ Julia Hunnenmörder bezauberte mit einem wunderschönen Solotanz, den Franziska Klapper einstudiert hatte.


Die Hallbachspatzen sorgten mit Mickie-Krause-Hits für ein weiteres Ansteigen des Stimmungsbarometers.




Bei „Ein Hoch auf uns“ tobte die gesamte Fanmeile. Dann war die Tanzformation „Destination“ an der Reihe.


Und Franziska Klapper hatte den „Fröschen“ die Flötentöne beigebracht.

Wunderschön und akrobatisch schwebten die Tänzerinnen in herrlichen Kostümen über die Bühne.


Als dann Bundestrainer Jogi Löw (Katja Hirmer) den WM-Pokal präsentierte und zusammen  mit den  „Ramba Zamba-Weltmeistern die Hits sangen, die auf der Fanmeile in Berlin zu hören waren, brachen in der Narhalla alle Dämme.




Selbst die Sitzungspräsidenten der Gastvereine und die Ehrengäste mussten den Gaucho-Tanz mitmachen.


Den krönenden Abschluss einer tollen Karnevalssitzung bildete das Männerballett „Ladyknacker Next Generation“ unter der Leitung von Franziska Klapper, die eine musikalische Zeitreise durch die letzten 50 Jahre präsentierten.




Sogar die Kostümauswahl war zeitgemäß und die Hebefiguren waren „atemlos“.


Beim großen Finale zogen nochmal alle Aktiven auf die Bühne und das närrische Auditorium sang wie jedes Jahr „Edelsberg wie bist du schön. Zu den Klängen der Sitzungskapelle „Querbeat“ verließen die letzten Fans erst nach dem Morgengrauen die Edelsberger Fanmeile.